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FIFO Guide Australia

FIFO Australien

FIFO in Australien: wie Fly-In-Fly-Out-Arbeit funktioniert

Ein Überblick, der bleibt: was FIFO ist, wo es stattfindet und was der Lebensstil wirklich bedeutet, bevor du entscheidest, ob es zu dir passt.

Was FIFO bedeutet

FIFO (Fly-In, Fly-Out) ist eine Art, abgelegene Arbeitsorte zu besetzen. Statt in der Nähe der Mine zu wohnen, fliegst du für einen Arbeitsblock ein, wohnst im Camp auf der Site und fliegst danach für einen Ruheblock wieder aus.

Der Arbeitgeber zahlt den Charterflug, dein Zimmer und die Verpflegung, solange du auf der Site bist. Für dein eigenes Leben zahlst du nur in der freien Zeit.

Roster

Der Roster ist das On/Off-Muster. Übliche Roster werden als Verhältnis geschrieben, zum Beispiel 2/1 (zwei Wochen on, eine Woche off), 2/2, 8/6 oder 4/3. Die Schichten auf der Site sind lang, oft rund zwölf Stunden, und laufen meist an jedem Tag des Swings.

Roster unterscheiden sich je nach Firma und Standort, und welchen Roster du bekommst, hängt oft von der Rolle und vom Arbeitgeber ab, nicht von deinem Wunsch.

Westaustralien und Perth

Westaustralien ist die größte und am leichtesten zugängliche FIFO-Mining-Region des Landes, und Perth ist die Basis dafür. Hier sitzen die Hauptbüros der meisten großen WA-Mining-Firmen, und Recruiter und Charterflüge laufen von dort. Auch Queensland und Südaustralien haben FIFO-Arbeit, aber Ticket-Anforderungen und Kontakte unterscheiden sich.

Wer aus dem Ausland kommt, landet praktischerweise in Perth und macht sich von dort aus startklar.

Leben im Camp und im Roster

Auf der Site bekommst du ein Einzelzimmer (oft Donga genannt) mit Bett, Klimaanlage und meist eigenem Bad. Das Essen gibt es in der Mess. Camps haben in der Regel ein Gym und einen Aufenthaltsbereich, und viele Sites sind "dry", mit zufälligen Drogen- und Alkoholtests als Standard.

Der Rhythmus ist Arbeiten, Essen, Schlafen, Wiederholen, mit wenig Privatsphäre und denselben Gesichtern den ganzen Swing lang. Manche kommen schnell rein, andere finden die ersten Roster hart.

Für wen es passt, und für wen eher nicht

FIFO funktioniert oft für Leute, die körperlich fit sind, gut wochenlang von zu Hause weg sein können, ihre freie Zeit selbst strukturieren und ein klares Warum haben, meist, um in einem festen Zeitraum konsequent zu sparen.

  • Anstrengend wird es, wenn du auf eine feste Alltagsroutine angewiesen bist, wenn Partner oder Familie deine Anwesenheit brauchen oder wenn du viel eigenen Raum brauchst.
  • Isolation, Monotonie und die Umstellung zwischen "Site-Modus" und "Zuhause-Modus" sind real. Die Branche hat sich mit dem Thema mentale Gesundheit historisch schwergetan.
  • Gutes, sicherheitsbezogenes Englisch ist Pflicht. Du musst Anweisungen verstehen und Bedenken klar ansprechen können.

Was du vor der Abreise vorbereitest

Die grobe Reihenfolge aus Deutschland ist: ein Visum mit Arbeitserlaubnis sichern, Flug und die ersten Wochen einplanen, dann in Perth ankommen und den Behördenkram erledigen (SIM, Bankkonto, Tax File Number, Krankenversicherung).

Danach kommen die Pflicht-Tickets, ein Resume im australischen Format und die Registrierung bei Recruitment-Agenturen. Die Seite FIFO Jobs behandelt diesen Teil, der Guide den gesamten Ablauf der Reihe nach.

Regeln zu Visum, Steuern, Lizenzen und Beschäftigung ändern sich mit der Zeit. Prüfe aktuelle Anforderungen bei offiziellen australischen Stellen (etwa immi.homeaffairs.gov.au und ato.gov.au), bevor du dich darauf verlässt.

Willst du den kompletten Ablauf?

Der FIFO Guide macht aus diesem Überblick einen Schritt-für-Schritt-Plan, mit Checklisten und Kontakten.

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